Innsbrucker Akademie

Die "Innsbrucker Akademie" wurde im Mai 2001 als gemeinnütziger Verein gegründet. Vorsitzender ist Dr. Eckart Ruschmann, Univ.-Doz. für Philosophie an der Universität Klagenfurt, sowie Psychologe und Psychotherapeut.
Im Auftrag und (bis Juni 2005) mit Förderung der Bundesministerien für soziale Sicherheit und Generationen und für Bildung, Wissenschaft und Kultur sowie aus Mitteln des europäischen Strukturfonds (INTERREG IIIA) war es das Ziel, neue Formen der allgemeinen (nicht berufsorientierten) wissenschaftlichen Bildung für Ältere (Senioren-studium) zu entwickeln und zu erproben.

In diesem Zusammenhang wurden als grenzüber-schreitende Aktivität von Frühjahr 2003 bis Frühjahr 2005 insgesamt fünf sogenannte „Akademische Wochen" durchgeführt, Bildungsveranstaltungen als Block (4 Tage), vormittags Vorlesungen, nachmittags Seminare.
Diese Veranstaltungen wurden in Zusammenarbeit mit dem Kathol. Kreisbildungswerk Garmisch-Parten-kirchen und der Volkshochschule Garmisch-Partenkirchen organisiert.

Nach Projektende war die Fortführung der Akademischen Wochen in Garmisch-Partenkirchen nicht mehr möglich; die vom „Bodensee-Kolleg" in Bregenz durchgeführten Tagungen knüpfen an diese Tradition an. Zu Ihrer Information über die Inhalte der damals durchgeführten Veranstaltungen haben wir die Programme hier zur Einsicht eingestellt.

Das Innsbrucker Projekt hat ab WS 2008/09 seine organisatorische Form verändert - aufgrund einer Absprache der "Innsbrucker Akademie" mit dem Vizerektorat für Lehre und Studierende der Innsbrucker Universität und der Volkshochschule Tirol wurde vereinbart, dass die „Innsbrucker Akademie" ihre organisatorische Tätigkeit mit dem Sommer-semester 2008 beendet und ihre Energien (Erfahrungen, Konzepte, Öffentlichkeitsarbeit etc.) in das neue Projekt „uni.com", insbesondere in das ab WS 2009/10 startende Format „uni.com-Studium generale" einfließen lässt. Dr. Eckart Ruschmann nimmt eine beratende Funktion im wissenschaftlichen Beirat ein und wird sich dafür engagieren, dass die Ziele, für die sich die „Innsbrucker Akademie" seit nun über 5 Jahren eingesetzt hat, weiter verfolgt werden.

Die Volkshochschule Tirol tritt als Kooperations-partner von uni.com auf, darin sehen wir gute Chancen, vor allem auch für die Öffentlichkeits-wirkung, sofern es gelingt, sich den Ansprüchen zu stellen, die eine wissenschaftliche Erwachsenenbildung stellt.

Wir werden uns jedenfalls nach Kräften bemühen, unsere bisherigen Erfahrungen, die entwickelten Curricula und auch die hergestellten Verbindungen zu den Dozenten in die künftige Arbeit mit einzubringen

So bleibt uns nur, das neue Projekt mit allen guten Wünschen und - soweit möglich - aktiver Unter-stützung zu begleiten, in der Hoffnung, dass auch in Zukunft die Möglichkeiten bestehen bleibt, den Interessen nach wissenschaftlicher Bildung - ohne Hochschul-abschluss - nachzugehen.